Nach Messerangriff in Stuttgart: Ermittler gehen von rechtsextremem Hintergrund aus
Nach einem schweren Messerangriff im Stuttgarter Norden gehen die Ermittler von einer politisch motivierten Tat aus. Mindestens ein Beschuldigter werde der rechtsextremen Szene zugeordnet, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in der baden-württembergischen Landeshauptstadt am Mittwoch mit. Der Angriff hatte sich am 24. April ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen zwei damals 19 und 21 Jahre alte Männer gemeinschaftlich auf einen 44-Jährigen eingestochen haben.
Dabei sollen die Beschuldigten den Mann als angebliches Mitglied der Antifa bezeichnet haben. Das Opfer wurde bei dem Angriff mehrfach durch Stiche im Brustbereich verletzt und erlitt eine schwere Lungenverletzung. Sein Leben konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden.
Gegen die beiden Männer wird wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Beide sitzen in Untersuchungshaft. Das Staatsschutzzentrum bei der Stuttgarter Generalstaatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen.
Q.Lindgren--StDgbl