Venezuela ermittelt wegen Foltervorwürfen nach Gefangenenaustausch mit den USA aus El Salvador
Nach einem Gefangenenaustausch von Dutzenden aus den USA abgeschobenen venezolanischen Staatsbürgern aus einem Gefängnis in El Salvador hat Venezuela Ermittlungen wegen Foltervorwürfen angekündigt. "Wir haben beschlossen, eine formelle Untersuchung einzuleiten", sagte Generalstaatsanwalt Tarek William Saab am Montag vor Journalisten in Caracas. Die Betroffenen berichteten demnach von "schweren Menschenrechtsverletzungen" während ihrer Gefangenschaft. Darunter seien sexueller Missbrauch, tägliche Schläge und verdorbenes Gefängnisessen.
WeiterlesenMerz: Deutschland und Norwegen wollen Sicherheitszusammenarbeit ausbauen
Deutschland und Norwegen wollen nach den Worten von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) künftig in der Sicherheitspolitik enger zusammenarbeiten. Eine verstärkte Zusammenarbeit sei angesichts "der russischen Bedrohung" notwendig, sagte Merz am Montagabend bei einer Pressekonferenz mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Störe in Berlin. Auch die Rüstungskooperation solle ausgebaut werden. "Unsere Zusammenarbeit bei Beschaffung und Betrieb, Training und Instandhaltung hochmoderner konventioneller U-Boote setzt Maßstäbe", betonte Merz.
WeiterlesenSelenskyj: Neue direkte Gespräche zwischen Russland und Ukraine am Mittwoch
Vertreter Russlands und der Ukraine wollen nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch erneut direkte Gespräche führen. Der ukrainische Sicherheitsratschef Rustem Umerow habe ihn über die Vorbereitungen für das in der Türkei geplante Treffen informiert, sagte Selenskyj am Montagabend in seiner täglichen Videobotschaft. Beide Seiten hatten zuvor im Mai und Juni direkte Gespräche in Istanbul geführt, Fortschritte in Richtung einer Waffenruhe wurden bei den Treffen jedoch nicht erzielt.
WeiterlesenUNO kritisiert Verhaftung afghanischer Frauen wegen Verstoß gegen Kleidervorschriften
In Afghanistan sind nach Angaben der Vereinten Nationen zahlreiche Frauen wegen mutmaßlicher Verstöße gegen die Kleidervorschriften der radikalislamischen Taliban verhaftet worden. Zwischen dem 16. und 19. Juli seien zahlreiche Frauen und Mädchen in Kabul festgenommen worden, "weil sie sich angeblich nicht an die Hidschab-Anweisungen der De-facto-Regierung" gehalten hätten, erklärte die UN-Unterstützungsmission in Afghanistan (Unama) am Montag im Onlinedienst X. Diese Vorfälle seien "besorgniserregend".
WeiterlesenBundesregierung lässt afghanische Konsularbeamte für weitere Abschiebungen zu
Zur Vorbereitung weiterer Abschiebeflüge hat die Bundesregierung der Entsendung von zwei afghanischen Konsularbeamten nach Deutschland zugestimmt. Es sei verabredet worden, zwei Vertreter der afghanischen Konsularverwaltung "hier einzugliedern, um die weiteren geplanten Rückführungsflüge zu unterstützen", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag in Berlin. Der Austausch sei mit dem am vergangenen Freitag erfolgten Abschiebeflug einhergegangen.
WeiterlesenKenia lässt Terrorvorwürfe gegen bekannten Menschenrechtsaktivisten fallen
Nach breiter Kritik hat Kenia am Montag Terrorvorwürfe gegen den bekannten Menschenrechtsaktivisten Boniface Mwangi fallen gelassen. Stattdessen wird ihm nun illegaler Munitionsbesitz vorgeworfen. Mwangi war am Samstag festgenommen und der Förderung "terroristischer Handlungen" beschuldigt worden, was er zurückwies. In dem ostafrikanischen Land hatte es zuletzt tödliche Proteste gegen Präsident William Ruto gegeben.
WeiterlesenNeuer Trainer Barcala: Bayern wird "sehr bald" CL gewinnen
Mit einer großen Portion Demut und Dankbarkeit, aber auch voller Tatendrang und mit klaren Zielen hat sich José Barcala als neuer Trainer der Fußballerinnen von Bayern München vorgestellt. "Ich bin sehr sicher, dass Bayern München sehr bald die Champions League gewinnen wird", sagte der 43 Jahre alte Spanier am Montag, "aber wir müssen uns zuerst in die Lage versetzen, näher an die Spitze heranzukommen."
WeiterlesenMilitärjet stürzt in Schule in Bangladesch: 20 Tote und mehr als 170 Verletzte
Beim Absturz eines Militärjets auf eine Schule in Bangladesch sind mindestens 20 Menschen getötet und mehr als 170 verletzt worden. Bei den Opfern handele es sich hauptsächlich um Schüler, teilte die Regierung am Montag mit. Der Jagdflieger der Armee habe sich auf einem Übungsflug befunden, als er abgestürzt und auf das Schulgelände in der Hauptstadt Dhaka gekracht sei.
Weiterlesen50-Tage-Ultimatum: Großbritannien fordert verstärkte Waffenlieferungen an Ukraine
Großbritannien hat die westlichen Verbündeten der Ukraine aufgefordert, ihre Waffenlieferungen an Kiew in den kommenden 50 Tagen zu verstärken. Der britische Verteidigungsminister John Healey rief am Montag bei einer Video-Konferenz der Ukraine-Kontaktgruppe dazu auf, damit ein Ultimatum von US-Präsident Donald Trump an Kreml-Chef Wladimir Putin zu unterstützen, "um die Ukraine auf dem Schlachtfeld zu stärken und Putin an den Verhandlungstisch zu zwingen".
WeiterlesenNach Rot für Zopfzerren: Dauer der Hendrich-Sperre noch offen
Fußball-Nationalspielerin Kathrin Hendrich kann nach ihrem Platzverweis im EM-Viertelfinale weiter auf eine mögliche Endspielteilnahme hoffen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, soll die Defensivspielerin laut UEFA für "mindestens ein Spiel gesperrt" werden, also für das Halbfinale am Mittwoch (21.00 Uhr/ARD und DAZN) gegen Weltmeister Spanien. Bis 11.00 Uhr am Dienstag wird der DFB fristgemäß eine schriftliche Stellungnahme zum viel diskutierten Vorgang einreichen, im Anschluss daran wird eine abschließende Entscheidung erwartet.
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