Bundestag debattiert über Anti-Israel-Proteste und Antisemitismus
Parteiübergreifend haben Vertreter der Fraktionen in einer Bundestagsdebatte am Mittwoch israelfeindliche Proteste und Antisemitismus in Deutschland nach der Eskalation des Nahost-Konflikts verurteilt. Gestritten wurde aber über die Ursachen und Folgen. Nach einem Medienbericht erhöhte der Haushaltsausschuss unterdessen Mittel für den Kampf gegen Antisemitismus und die Förderung jüdischen Lebens in Deutschland.
WeiterlesenKürzungen abgewendet: IAT und FES erhalten mehr Fördermittel
Die von der Bundesregierung geplanten Mittelkürzungen für die deutschen Sportinstitute IAT und FES sind offenbar abgewendet worden. Das erklärte die Bundestagsabgeordnete Paula Piechotta (Bündnis 90/Die Grünen) am Mittwoch im MDR. Stattdessen beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestags, die Fördermittel um 5,4 Millionen Euro auf 22,6 Millionen Euro zu erhöhen.
WeiterlesenUSA blockieren UN-Resolution zum Krieg zwischen Israel und der Hamas
Weil das Selbstverteidigungsrecht Israels nicht erwähnt wurde, haben die USA im UN-Sicherheitsrat eine Resolution zum Krieg zwischen Israel und der Hamas blockiert. Von den 15 Mitgliedern des höchsten UN-Gremiums stimmten am Mittwoch in New York zwölf für den Resolutionstext, Russland und Großbritannien enthielten sich. Die USA votierten als einziges Land dagegen - da sie eines der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates sind, haben sie ein Vetorecht.
WeiterlesenIsrael lässt Hilfslieferungen in den Gazastreifen aus Ägypten zu
Angesichts der katastrophalen humanitären Lage im Gazastreifen will Israel Hilfslieferungen aus Ägypten für die Menschen im Süden des Palästinensergebiets zulassen. Israel werde sich dem Aufruf von US-Präsident Joe Biden, die Zivilbevölkerung im Süden des Gazastreifens mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten zu versorgen, nicht entgegenstellen, teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Mittwoch in einer Erklärung mit.
WeiterlesenBiden warnt Israel vor Wiederholung von Fehlern der USA nach 9/11
US-Präsident Joe Biden hat Israel bei seinem Besuch nach dem Hamas-Angriff die feste Unterstützung seines Landes zugesichert, zugleich aber ein maßvolles Vorgehen angemahnt. Israel solle nicht die "Fehler" der USA nach den islamistischen Terroranschlägen vom 11. September 2001 wiederholen, sagte Biden am Mittwoch bei einer Rede in Tel Aviv. Israel dürfe von seiner "Wut" auf den Großangriff der radikalislamischen Palästinenserorganisation nicht "verzehrt" werden.
WeiterlesenIntegrationsbeauftragte: Nahostkonflikt muss fester Bestandteil von Lehrplänen sein
Der Nahostkonflikt muss nach den Worten der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD), als Thema in den Lehrplänen von Schulen verankert sein. Lehrerinnen und Lehrer müssten "wieder mehr über die Shoa und über den Nahostkonflikt reden, das muss fester Bestandteil des Lehrplans sein", sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch dem Magazin "Spiegel". In Integrationskursen müsse der Kampf gegen Antisemitismus ebenfalls thematisiert werden.
WeiterlesenNach Kuss-Skandal: Hermoso zurück bei der Nationalmannschaft
Fußball-Weltmeisterin Jenni Hermoso kehrt nach dem Kuss-Skandal um den ehemaligen Verbandspräsident Luis Rubiales in die spanische Nationalmannschaft zurück. Das geht aus dem Kader hervor, den die neue Trainerin Montse Tome am Mittwoch für die Nations-League-Spiele gegen Italien (27. Oktober) und die Schweiz (31. Oktober) berief.
WeiterlesenFrankreich meldet Rückholung von 3500 Franzosen aus Israel
Frankreich hat seit Beginn des Krieges zwischen der Hamas und Israel bereits etwa 3500 Landsleute zurückgeholt. Premierministerin Elisabeth Borne bedankte sich am Mittwoch bei den französischen Diplomaten, die dies ermöglicht hätten. Unterdessen sei die Zahl der französischen Opfer weiter gestiegen: 24 Franzosen seien tot, sieben würden noch vermisst, sagte Borne. "Frankreich verlangt die umgehende, bedingungslose Freilassung der Geiseln", betonte Borne, die für die kommende Woche eine Parlamentsdebatte über die Lage im Nahen Osten angekündigt hat.
WeiterlesenAngriff auf Israeli in Gießen - Täter stehlen Fahne aus Wohnung
Im hessischen Gießen ist ein 34 Jahre alter israelischer Staatsbürger in seiner Wohnung attackiert worden. Bislang unbekannte Täter stahlen am Dienstagabend vom Balkon des Manns in der Gießener Innenstadt eine israelische Fahne und attackierten den Wohnungsinhaber körperlich, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.
WeiterlesenWütende Proteste gegen Israel nach hunderten Toten bei Krankenhausbeschuss in Gaza
Nach dem Raketeneinschlag auf einem Krankenhausgelände in Gaza mit hunderten Toten hat es in mehreren muslimischen Ländern wütende Demonstrationen gegen Israel gegeben. Dabei brachen unter anderem in Istanbul gewalttätige Ausschreitungen aus. Auch in Jordanien, Tunesien, dem Iran und im Westjordanland gingen Menschen auf die Straße und machten Israel für den Raketeneinschlag verantwortlich. Israel dagegen spricht von einer fehlgeleiteten Rakete der Palästinensermiliz Islamischer Dschihad.
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