Blinken wirft Russland mit Blick auf Getreideabkommen "Erpressung" vor
US-Außenminister Anthony Blinken hat Russland angesichts des Ausstiegs aus dem Getreideabkommen "Erpressung" vorgeworfen. "Jedes Mitglied der Vereinten Nationen sollte Moskau auffordern, endlich damit aufzuhören, das Schwarze Meer zur Erpressung zu nutzen", sagte Blinken bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrat zum Thema Ernährungssicherheit. "Es muss endlich Schluss damit sein, die schwächsten Menschen als Druckmittel zu benutzen. Schluss mit diesem ungerechtfertigten, skrupellosen Krieg", sagte Blinken.
WeiterlesenStudie: Rettungen im Mittelmeer ziehen keine zusätzlichen Migranten nach sich
Rettungsaktionen für Migranten, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten, ziehen einer Studie zufolge keine zusätzlichen Migranten nach sich. Bestimmende Faktoren für den Aufbruch von Migranten seien vielmehr sich verschlimmernde Konflikte, Naturkatastrophen und steigende Preise für Lebensmittel in der Heimat, heißt es in einer am Donnerstag in "Scientific Reports" veröffentlichten Studie. Auch die Wettervorhersage spiele eine Rolle.
WeiterlesenBahnrad-WM: Brauße holt erste deutsche Medaille
Bahnrad-Olympiasiegerin Franziska Brauße hat zum Auftakt der Multi-WM in Glasgow für die erste deutsche Medaille gesorgt. Die 24-Jährige aus Metzingen fuhr im Finale der Einerverfolgung am Donnerstag in 3:28,803 Minuten zu Silber, verpasste damit jedoch die erfolgreiche Titelverteidigung. Der Rückstand auf Weltrekordhalterin und Siegerin Chloe Dygert aus den USA (3:17,542) betrug über zehn Sekunden.
WeiterlesenDrei internationale Konzerne nehmen Ölförderung in Libyen wieder auf
Nach etwa einem Jahrzehnt Abwesenheit haben BP und zwei weitere große Energieunternehmen angekündigt, die Erdölförderung im Krisenland Libyen wieder aufzunehmen. Die nationale libysche Ölfördergesellschaft NOC erklärte am Donnerstag, sie sei vom italienischen Eni-Konzern und British Petroleum (BP) informiert worden, dass sie die Ölförderung im Ghadames-Becken und auf einer Ölplattform im Meer wieder aufnähmen.
WeiterlesenDutzende Verletzte und Festnahmen bei Gewalt während Eritreafestival in Schweden
Gut einen Monat nach den Ausschreitungen bei einem Eritreafestival im hessischen Gießen hat es während eines regierungsfreundlichen eritreischen Festivals nahe der schwedischen Hauptstadt Stockholm mehr als 50 Verletzte und etwa 100 Festnahmen gegeben. Während einer Versammlung von Regierungsgegnern in der Nähe des Festivalgeländes seien gewalttätige Ausschreitungen ausgebrochen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Laut Bildern des Veranstaltungsortes wurden mehrere Autos und mindestens ein Zelt in Brand gesetzt.
WeiterlesenBaltische Staaten wollen bis Februar 2025 ans EU-Stromnetz angeschlossen sein
Die drei baltischen Staaten wollen bis Februar 2025 ihre Stromnetze von Russland abkoppeln und an das EU-Netz anschließen. Die Ministerpräsidentinnen von Litauen und Estland und der Ministerpräsident von Lettland unterzeichneten am Donnerstag eine gemeinsame Erklärung dazu. "Die Tatsache, dass die baltischen Staaten noch immer zu dem von Russland verwalteten Stromnetz gehören, bedeutet eine Bedrohung der Energiesicherheit", heißt es darin.
WeiterlesenPapst wird bei Weltjugendtag von hunderttausenden Jugendlichen gefeiert
Bei seinem ersten großen öffentlichen Auftritt beim Weltjugendtag in Lissabon ist Papst Franziskus von hunderttausenden jungen Menschen aus der ganzen Welt wie ein Rockstar gefeiert worden. Franziskus segnete am Donnerstag die Menge in einem Park in der portugiesischen Hauptstadt während einer langen Runde im Papamobil. Zuvor hatte das Oberhaupt der Katholiken bei einer Ansprache vor Studenten auf Lösungen für den Klimawandel und andere globale Probleme gedrungen.
WeiterlesenAusgebrannter Auto-Frachter in Hafen an Grenze zu Deutschland angekommen
Der vor mehr als einer Woche in der Nordsee in Brand geratene Auto-Frachter hat einen sicheren Hafen erreicht: Schleppschiffe zogen die schwer beschädigte "Fremantle Highway" am Donnerstag in den niederländischen Hafen von Eemshaven direkt an der Grenze zu Deutschland. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) erklärte, damit sei das Wattenmeer "einer potenziell verheerenden Umweltkatastrophe" entgangen.
WeiterlesenTausende Putsch-Unterstützer demonstrieren in mehreren Städten im Niger
Nach dem Putsch im Niger haben sich in verschiedenen Städten des Landes tausende Menschen versammelt, um ihre Unterstützung für die selbsternannten neuen Militärmachthaber zu demonstrieren. Am Jahrestag der Unabhängigkeit von der früheren Kolonialmacht Frankreich skandierten Demonstranten in dem westafrikanischen Land am Donnerstag "Nieder mit Frankreich", manche schwenkten russische Flaggen. Angesichts der angespannten Lage nach dem Putsch ordneten die USA und Großbritannien den teilweisen Abzug ihres Botschaftspersonals an; Deutschland hält seine Botschaft im Niger weiter offen.
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