Auch ohne "One Love"-Binde: England setzt Ausrufezeichen
Auf das Zeichen für Vielfalt und Toleranz verzichteten die Engländer kurzfristig, dafür setzten sie auf dem Platz ein sportliches Signal der Stärke: Die Three Lions haben die Jagd nach ihrem ersten WM-Titel seit 1966 mit einem souveränen 6:2 (3:0) gegen den überforderten Außenseiter Iran eröffnet. Angeführt von einem bärenstarken Jude Bellingham von Borussia Dortmund sprühte der Vize-Europameister zeitweise vor Spielfreude und untermauerte seine Rolle als Mitfavorit.
WeiterlesenBerufungsprozess sieben Jahre nach vereiteltem Anschlag im Thalys-Zug
Mutige Passagiere hatten 2015 einen Anschlag im Thalys-Zug zwischen Brüssel und Paris vereitelt - der Täter Ayoub El Khazzani muss sich im Berufungsverfahren seit Montag erneut in Paris vor Gericht verantworten. Der 33-Jährige verzichtete am ersten Prozesstag auf eine Aussage und machte einen abwesenden Eindruck, wie AFP-Reporter berichteten.
WeiterlesenDeutscher Pater wird in Mali vermisst
Im westafrikanischen Mali ist der deutsche Pater Hans-Joachim Lohre als vermisst gemeldet worden. Sein Auto sei in der Nähe eines Ausbildungsinstituts in der Hauptstadt Bamako gefunden worden, in dem er Kurse gebe, sagte ein Verantwortlicher der Bischofskonferenz von Bamako der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Seit Sonntagabend werde er vermisst.
WeiterlesenFDP will drohende Mehrbelastung durch Erbschaftssteuer abwenden
Wegen einer Gesetzesänderung könnten auf Erbinnen und Erben größerer Vermögenswerte ab dem 1. Januar 2023 hohe Kosten für die Erbschaftssteuer zukommen - die FDP will dies nun noch verhindern. Die höheren Abgaben beträfen "keinesfalls nur Menschen mit hohem Einkommen", sagte FDP-Fraktionschef Christian Dürr am Montag in Berlin. Insbesondere auf vererbte Immobilien könnten ab 2023 wegen der stark gestiegenen Verkaufspreise kostspielige Zahlungen zukommen. Die FDP wolle sich nun in der Koalition dafür einsetzen, dass die Freibeträge bei der Erbschaftssteuer entsprechend erhöht werden.
WeiterlesenNetanjahu gewinnt Verleumdungsprozess gegen früheren Regierungschef Olmert
Israels designierter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat einen Verleumdungsprozess gegen den früheren Regierungschef Ehud Olmert gewonnen, der ihn in Interviews als "psychisch krank" bezeichnet hatte. "Jemanden psychisch krank zu nennen" könne einen Menschen "erniedrigen", erklärte der Richter Amit Jariv am Montag bei der Urteilsverkündung in Tel Aviv. Olmert muss Netanjahu nun 62.500 Schekel (17.400 Euro) Schadenersatz zahlen.
WeiterlesenDutzende Tote und hunderte Verletzte bei Erdbeben auf indonesischer Insel Java
Bei einem Erdbeben der Stärke 5,6 auf der indonesischen Insel Java sind am Montag mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen und hunderte weitere verletzt worden. Bislang seien mindestens 56 Todesopfer und rund 700 Verletzte gezählt worden, teilte der Gouverneur der Provinz West Java, Ridwan Kamil, mit. Rund um die besonders stark betroffene Stadt Cianjur wurden die Rettungseinsätze durch Stromausfälle und Erdrutsche erschwert.
WeiterlesenBelgien kommt nicht hinterher beim Zerstören beschlagnahmter Drogen
Am Antwerpener Hafen in Belgien hat der Kokain-Schmuggel dermaßen zugenommen, dass den Behörden die Möglichkeiten zur Zerstörung beschlagnahmter Drogen ausgehen. "Es gibt ein Problem bei der Kapazität der Verbrennungsanlagen", sagte ein Sprecher des belgischen Zolls am Montag der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit Berichte belgischer Medien.
WeiterlesenSchöpfer von Zeichentrick-Igel Sonic wegen Insiderhandels festgenommen
Einer der Schöpfer des Zeichentrick-Igels Sonic, Yuji Naka, ist wegen Insiderhandels festgenommen worden. Der 57-Jährige soll 10.000 Aktien des Spieleentwicklers Aiming im Wert von 2,8 Millionen Yen (19.400 Euro) gekauft haben, weil er gewusst habe, dass Aiming zusammen mit Nakas damaligem Arbeitgeber Square Enix kurz vor der Veröffentlichung des Smartphone-Spiels "Dragon Quest Tact" stand. Der Kurs von Aiming sprang nach der Veröffentlichung des Spiels von unter 300 Yen um mehr als 1000 Yen nach oben.
WeiterlesenFDP kommt Union in Streit um Bürgergeld bei Sanktionen entgegen
Die FDP ist in einem zentralen Punkt des Streits um das Bürgergeld auf die Linie der Union eingeschwenkt. Generalsekretär Bijan Djir-Sarai schlug am Montag vor, ganz auf die geplante sechsmonatige "Vertrauenszeit" zu verzichten, die Bezieherinnen und Bezieher weitgehend vor Sanktionen durch die Arbeitsagentur schützen soll. Wie andere Ampel-Vertreter lehnte er dagegen den Unionsplan ab, zunächst nur die geplante Regelsatzerhöhung zu beschließen.
WeiterlesenStaatsanwaltschaft lehnt Ermittlungen gegen Abbas wegen Holocaust-Äußerung ab
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat die Aufnahme von Ermittlungen gegen Palästinenserpräsident Mahmud Abbas wegen dessen Holocaust-Äußerung bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt im August abgelehnt. Grund sei, dass kein Anfangsverdacht der Volksverhetzung vorliege, teilte die Behörde am Montag auf Anfrage mit. Der Vorgang liege nun aber der Generalstaatsanwaltschaft zur neuerlichen Prüfung vor, weil ein Anzeigender gegen die Entscheidung Beschwerde erhoben habe.
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