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Stockholm -
Bundestag will Hungersnot in der Ukraine vor 90 Jahren als Genozid anerkennen

Bundestag will Hungersnot in der Ukraine vor 90 Jahren als Genozid anerkennen

Die Koalitionsfraktionen und die Unionsfraktion im Bundestag wollen in einer Resolution die von der Sowjetführung verursachte Hungersnot in der Ukraine vor 90 Jahren als Völkermord anerkennen. Für die Ukraine sei der so genannte Holodomor ein "zutiefst traumatisches, grausames und leidvolles Kapitel der eigenen Geschichte", heißt es im Entwurf eines gemeinsamen Antrags, welcher AFP am Freitag in Berlin vorlag. Die Ereignisse von damals legten "aus heutiger Perspektive eine historisch-politische Einordnung als Völkermord nahe".

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Lindner sieht wachsende Budget-Probleme auf Bund zukommen

Lindner sieht wachsende Budget-Probleme auf Bund zukommen

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sieht wachsende Haushaltsprobleme auf den Bund zukommen. "Der Haushalt 2024 wird ungleich herausfordernder als der Haushalt 2023", sagte Lindner in der Schlussdebatte des Bundestags über den Bundeshaushalt für das kommende Jahr. In diesem Budgetentwurf, den der Bundestag am Freitag mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen verabschiedete, habe der Bund noch auf Rücklagen aus früheren Jahren zurückgreifen können. Dies werde beim Bundeshaushalt 2024 nicht mehr der Fall sein.

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Hälfte der Bewohner Kiews weiter ohne Strom

Hälfte der Bewohner Kiews weiter ohne Strom

Zwei Tage nach erneuten russischen Angriffen auf die Infrastruktur in der Ukraine sind Teile von Kiew und andere Regionen nach Behördenangaben weiterhin ohne Strom. Die Hälfte der Menschen in der Hauptstadt habe keine Elektrizität, erklärte Bürgermeister Vitali Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram. In einem Drittel der Wohnungen in Kiew könne aber wieder geheizt werden.

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Musk kündigt neue Verifizierungssymbole ab Anfang Dezember an

Musk kündigt neue Verifizierungssymbole ab Anfang Dezember an

Twitter-Eigentümer Elon Musk hat neue Verifizierungssymbole für unterschiedliche Nutzergruppen angekündigt. Der "versuchsweise Start" von Verified erfolge am Freitag kommender Woche, teilte Musk am Freitag mit. "Goldener Haken für Unternehmen, grauer Haken für Regierungen, blau für Privatpersonen (ob berühmt oder nicht) und alle Konten werden von Hand überprüft, bevor der Haken aktiviert wird." Zu den Kosten machte Musk vorerst keine Angaben.

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Nach Blockade des Berliner Flughafens fünf von sechs Aktivisten wieder frei

Nach Blockade des Berliner Flughafens fünf von sechs Aktivisten wieder frei

Nach der Blockade des Berliner Flughafens BER sind fünf von sechs zwischenzeitlich in Gewahrsam genommenen Klima-Aktivisten wieder frei. Für einen Aktivisten ordnete der zuständige Richter einen anhaltenden Gewahrsam an, teilte das Polizeipräsidium Brandenburg am Freitag in Potsdam mit. Es werde wegen des Verdachtes des Gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr, Angriffe auf den Luftverkehr, Störung öffentlicher Betriebe, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch weiter ermittelt.

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Festnahme wegen mutmaßlicher Anstiftung zu Anschlägen auf jüdische Einrichtungen

Festnahme wegen mutmaßlicher Anstiftung zu Anschlägen auf jüdische Einrichtungen

Ermittler in Nordrhein-Westfalen haben einen 35-Jährigen festgenommen, der versucht haben soll, einen weiteren Mann als Mittäter für einen Brandanschlag auf die Dortmunder Synagoge zu gewinnen. Dem Verdächtigen wird der Versuch der Anstiftung zu einer schweren Brandanstiftung vorgeworfen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf am Freitag mit. Ob ein Zusammenhang mit den vor rund einer Woche entdeckten Einschusslöchern an der alten Synagoge in Essen besteht, sei unklar.

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Nach Singen der Hymne: Starker Iran wahrt Achtelfinal-Chance

Nach Singen der Hymne: Starker Iran wahrt Achtelfinal-Chance

Erst verhaltenes Mitsingen bei der Hymne, dann ein lautes sportliches Statement: Der Iran kann bei der Fußball-Weltmeisterschaft etwas überraschend weiter vom Achtelfinale träumen. Ungeachtet der politischen Unruhen in der Heimat bezwang das Team von Trainer Carlos Queiroz Wales um Rekordbrecher Gareth Bale völlig verdient mit 2:0 (0:0) - dank zwei Treffern in der Nachspielzeit.

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Weg für das Bürgergeld ist frei: Zustimmung in Bundestag und Bundesrat

Weg für das Bürgergeld ist frei: Zustimmung in Bundestag und Bundesrat

Der Weg für das Bürgergeld ist frei: Bundestag und Bundesrat stimmten am Freitag dem im Vermittlungsausschuss erzielten Kompromiss zu. Damit kann die neue Grundsicherung für Langzeitarbeitslose wie geplant zum 1. Januar in Kraft treten. Im Bundestag stimmten die Ampel-Fraktionen und die Union mit Ja, AfD und Linke waren dagegen. Die anschließende Zustimmung im Bundesrat erfolgte mit großer Mehrheit der Länder.

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Stoltenberg: Berlin muss selbst über Patriots für Ukraine entscheiden

Stoltenberg: Berlin muss selbst über Patriots für Ukraine entscheiden

Die Nato will sich nicht in den deutsch-polnischen Streit über Patriot-Luftabwehrsysteme für die Ukraine einschalten. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte am Freitag in Brüssel, es sei die "nationale Entscheidung" Deutschlands, das System an die Ukraine zu liefern oder nicht. Offenbar fürchtet Stoltenberg, das Thema könne das Außenministertreffen in Bukarest in der kommenden Woche überlagern. Dort will die Allianz mehr Winter-Hilfe für die Ukraine ankündigen.

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Elon Musk verkündet "Generalamnestie" für gesperrte Konten auf Twitter

Elon Musk verkündet "Generalamnestie" für gesperrte Konten auf Twitter

Der neue Twitter-Chef Elon Musk hat die pauschale Freigabe weiterer gesperrter Twitter-Konten verkündet. "Das Volk hat gesprochen. Die Amnestie beginnt nächste Woche", erklärte Musk am Donnerstag. Zuvor hatte sich in einer Umfrage in dem Onlinedienst eine deutliche Mehrheit der Nutzer für die Freischaltung ausgesprochen. Ausgenommen sind laut Musk Konten von Nutzern, die gegen Gesetze verstoßen haben oder für "unerhörtes Spam" verantwortlich sind. Derweil zeigt sich die EU besorgt über die personellen Entwicklungen bei Twitter.

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