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Großbritannien: Widerstand gegen geplanten Festival-Auftritt von Kanye West

Großbritannien: Widerstand gegen geplanten Festival-Auftritt von Kanye West

Der geplante Auftritt von US-Rapper Kanye West bei dem Musikfestival Wireless in London hat in Großbritannien eine Kontroverse ausgelöst. Die Getränkehersteller Pepsi und Diageo gaben am Sonntag ihren Rückzug als Sponsoren des Festivals bekannt. Aktivisten gegen Antisemitismus forderten die britische Regierung auf, dem Rapper die Einreise in das Land zu verweigern.

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EVP-Chef Weber stellt Vetorecht in der EU infrage

EVP-Chef Weber stellt Vetorecht in der EU infrage

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber hat das Einstimmigkeitsprinzip in der EU infrage gestellt. "In diesen geopolitisch turbulenten Zeiten brauchen wir zwingend ein handlungsfähiges Europa", sagte der Partei- und Fraktionschef der Europäischen Volkspartei den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "Ein Europa, in dem die Langsamsten das Tempo bestimmen oder einzelne Staaten mit ihrem Veto alles blockieren können, wird zum Spielball von Trump, Putin und Xi Jinping."

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Energie sparen im Alltag oder pure Abzocke?

Energie sparen im Alltag oder pure Abzocke?

Die aktuelle Energiesituation ist geprägt von einer weltweiten Verknappung fossiler Brennstoffe. Eine der größten Lieferketten der Welt verläuft durch die Straße von Hormus. Vor dem Ausbruch des Krieges im Nahen Osten wurden rund 20 % des globalen Erdöls durch diese Meerenge transportiert. Der Konflikt zwischen den USA und Israel auf der einen sowie dem Iran auf der anderen Seite hat diesen Flaschenhals nahezu lahmgelegt. Der Preis für Brent‑Rohöl stieg im März 2026 um 59 % auf 115,66 US‑Dollar pro Barrel, und auch Gasimporte nach Europa gingen stark zurück. Die Internationale Energieagentur (IEA) reagierte mit der größten Freigabe strategischer Ölreserven in ihrer Geschichte – insgesamt 400 Millionen Barrel.Während Regierungen aus aller Welt Sofortmaßnahmen ergreifen, um die Preisexplosion abzufedern, verschärfen sich vielerorts die Engpässe: Südkorea erwägt, Fahrverbote für private Fahrzeuge einzuführen, falls der Rohölpreis auf 120 bis 130 US‑Dollar pro Barrel steigt. Nigeria verzeichnete einen Preisanstieg an der Zapfsäule von 65 % und sieht sich gezwungen, Kraftstoffrationierungen und Steuererleichterungen einzuführen. Äthiopien verordnete Behörden und Unternehmen, auf virtuelle Meetings umzusteigen, um den Treibstoffverbrauch zu senken.

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Drei Vermisste und vier Verletzte nach Einschlag von iranischer Rakete in Haifa

Drei Vermisste und vier Verletzte nach Einschlag von iranischer Rakete in Haifa

Nach einem iranischen Raketeneinschlag in ein Wohnhaus in Israel werden mindestens drei Menschen vermisst. Das siebenstöckige Gebäude in der Stadt Haifa sei teilweise eingestürzt, Feuerwehrleute suchten in den Trümmern nach drei Vermissten, teilte die Feuerwehr am Sonntagabend mit. Zuvor waren vier Verletzte geborgen worden.

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Elf Tote bei israelischen Angriffen auf mehrere Regionen des Libanon

Elf Tote bei israelischen Angriffen auf mehrere Regionen des Libanon

Bei erneuten israelischen Angriffen auf die Region der libanesischen Hauptstadt Beirut und den Südlibanon sind libanesischen Angaben zufolge mindestens elf Menschen getötet worden. Ein Luftangriff habe das südliche Beiruter Viertel Dschnah getroffen, dabei seien vier Menschen getötet und 39 weitere verletzt worden, meldete das Gesundheitsministerium am Sonntag. Zuvor waren bei Angriffen im Süden des Landes nach Angaben des Zivilschutzes bereits sieben Menschen getötet worden. Der israelische Armeechef Ejal Samir besuchte derweil Truppen im Südlibanon.

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Serbiens Präsident: Sprengstoff nahe Gaspipeline nach Ungarn entdeckt

Serbiens Präsident: Sprengstoff nahe Gaspipeline nach Ungarn entdeckt

Nach Angaben des serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic sind zwei Rucksäcke mit Sprengstoff in der Nähe einer nach Ungarn führenden Gaspipeline gefunden worden. Die Rucksäcke, die "zwei große Pakete Sprengstoff mit Zündern" enthielten, seien von der Polizei und Armee entdeckt worden, erklärte Vucic am Sonntag. Der ungarische Oppositionspolitiker Peter Magyar sprach von einer mutmaßlichen "Aktion unter falscher Flagge" kurz vor der ungarischen Parlamentswahl.

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Trump verlängert Ultimatum für den Iran mutmaßlich bis Dienstag

Trump verlängert Ultimatum für den Iran mutmaßlich bis Dienstag

US-Präsident Donald Trump hat sein dem Iran gesetztes Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus mutmaßlich um einen Tag verlängert. In seinem Onlinedienst Truth Social veröffentlichte Trump am Sonntag den schlichten Hinweis "Dienstag, 20.00 Uhr" (Ortszeit, Mittwoch 2.00 Uhr MESZ). Zuvor hatte Trump Teheran Montag als Frist genannt, bis zu der eine Einigung erzielt werden müsse. Andernfalls drohe eine massive Zerstörungswelle von Kraftwerken und Brücken im Iran.

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Magdeburg siegt mit Mühe - Ludwig-Show bei Berlin

Magdeburg siegt mit Mühe - Ludwig-Show bei Berlin

Der SC Magdeburg hat seine Meisterambitionen in der Handball-Bundesliga in einem komplizierten Auswärtsspiel untermauert. Der Champions-League-Sieger gewann beim formstarken Team von Frisch Auf Göppingen nach einem Kraftakt und einer Glanzleistung von Nationalspieler Lukas Mertens 27:23 (13:14) und behauptete mit nun 50:4 Zählern den komfortablen Vorsprung vor seinen Verfolgern SG Flensburg Handewitt (43:11) und Titelverteidiger Füchse Berlin (42:12).

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Bei Wagner-Debüt: Köln erkämpft Remis in Frankfurt

Bei Wagner-Debüt: Köln erkämpft Remis in Frankfurt

Interimstrainer René Wagner hat bei seinem Debüt mit dem abstiegsbedrohten 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga einen wichtigen Punkt errungen. Im ersten Spiel unter dem Nachfolger von Lukas Kwasniok bewies der FC bei Europapokalaspirant Eintracht Frankfurt große Moral und kam nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 2:2 (0:0).

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Wehrdienst-Regel zu Auslandsreisen: Wagenknecht fordert Rücktritt von Pistorius

Wehrdienst-Regel zu Auslandsreisen: Wagenknecht fordert Rücktritt von Pistorius

Mit Blick auf eine Wehrdienst-Regel zu Auslandsreisen hat BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht den Rücktritt von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) gefordert. "Dass sich Männer Auslandsaufenthalte bei der Bundeswehr genehmigen lassen müssen, erinnert an DDR- und Mauerzeiten, mit Demokratie und freiheitlicher Grundordnung hat das nichts zu tun", sagte Wagenknecht am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Pistorius "sollte angesichts dieser unsäglichen Gesetzesregelung zurücktreten". Auch aus anderen Parteien wurde Kritik an der Regelung geäußert.

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